Zahnherderkrankungen

Zahnherde befinden sich v.a. an wurzeltoten Zähnen. Ein Zahn kann von selbst absterben oder durch eine zahnärztliche Devitalisation avital werden. Eine Wurzelbehandlung soll die toten Gewebe aus dem Wurzelkanal entfernen, damit eine bakterielle Verseuchung abgewandt wird aber auch Fremdeiweiße das Immunsystem nicht (über-)fordern. Solche Fremdeiweiße sind sogenannte „Leichengifte“. Aber trotz sorgfältiger Wurzelbehandlungen kann der Zahn mit der Zeit zum Herd werden und ein deutliches Störfeld darstellen. Keime und Fremdeiweiß gelangen in den gesamten Körper und können massive Gesundheitsprobleme auslösen.

 

Mögliche Erkrankungen durch Zahnherde:
Abmagerung, Anämie, Abszesse am Zahnfleisch, Arthritis, Akute Gelenkschwellungen, Augenbeschwerden, Allergien, Benommenheit, Basedow-Erkrankung, Beweglichkeit der Gelenke verschlechtert, Blindheit, Bewegungsstörungen, Brechreiz, Bronchitis, Colitis (Dickdarmentzündung), Ekzeme und Hautausschläge, Darmbeschwerden, Entzündung der Augenbindehäute, Depression, Entzündung und Schwellung der Mandeln, Durchfall, Entzündung der Kieferhöhlen und Stirnhöhlen, Gallenbeschwerden, Entzündungen der Schleimhäute, Gastritis, Entzündungen der Knochen, Gelenkbeschwerden, Epilepsie, Gelenkrheuma, Fieber, erhöhte Körpertemperatur, Geschwulstbildung, Flimmern vor den Augen („Mückensehen“), Gleichgewichtsstörungen, Haarausfall, Hepatitis, Halluzinationen, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Harzdrang, Herzstechen, häufiges Wasserlassen, Hypertonie der Mandeln (Schwellung), chronische oder häufig wiederkehrende Entzündung im Harntrakt, vor allem der Nieren und der Blase, Immunschwäche (Erschöpfung des Abwehrsystems), Kopfschmerzen, Nervosität, Lähmungen, Netzhautblutungen, Multiple Sklerose, Neuritis, Mundgeruch, Neurodermitis, Migräne, Nierenbluten, Pickel im Gesicht, Nierenentzündung, Polyarthritis, Nierenschwäche, Prostatabeschwerden, Nierenfunktionsstörung, psychische Störungen, Rheuma, Ödeme, Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, Schlafsucht, Ohrgeräusche, Schmerzen im Rücken, Schulter, Hüfte, Knie, Trigeminus-Neuralgien (stoßartige Schmerzen in Arm und Finger und des Gesichtnervs.

 

Zahnherd-Testung:

Das oberste Gebot ist von vornherein zu verhindern, dass Zähne absterben. Dieses geschieht vor allem durch Karies. Eine metallfreie Zahnversorgung ist aus meiner Sicht die beste Prophylaxe. Liegt das Kind im Brunnen und der Zahn ist tot gibt es Testverfahren, mit denen man herausfinden kann wie stark er den Körper belastet. Ob ein Zahn ein Störfeld ist, kann man bei mir getestet bekommen.

 

Testverfahren:

  • Röntgenbildauswertung
  • Vitalitätstests
  • Oro-tox-Test
  • Kinesiolischer Test
  • Armlängenvergleichstest
  • Biotensor

 

Zahnherdsanierung:
testet ein Zahn herdpositiv, gibt es je nach Stärke der Störung drei Möglichkeiten der Herdsanierung:

  • Wurzelbehandlung bzw. Revision einer unzulänglichen Vorbehandlung,
  • Wurzelspitzenresektion,
  • Zahnextraktion

 

1. Die Revision einer bestehenden Wurzelbehandlung
Reicht die Wurzelfüllung nicht bis zur Wurzelspitze verbleibt dort totes infiziertes Gewebe und streut in den Körper. Hier kann eine Erneuerung der Wurzelbehandlung, die dann bis zur Wurzelspitze reicht, ein Mittel der Wahl sein.

 

2. Die Wurzelspitzenresektion
Ein Kompromiss ist die Resektion der Wurzelspitze, weil hier eine Wurzelbehandlung meist wegen der Aufästelung des Wurzelkanals oft schwächelt.

 

3. Extraktion und Implantation
Ist der Zahnherd stark belastend oder die Gesundheit schon sehr in Mitleidenschaft gezogen, ist es besser, diesen Zahn zu extrahieren und eine Brücke einzugliedern oder ein Implantat zu setzen, (das immerhin bakteriell steril ist und für den Körper kein Fremdeiweiß darstellt). Zirkonoxid-Implantate (Keramik) sollten Titanimplantaten vorgezogen werden.

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